Die 11 wichtigsten St. Petersburg Sehenswürdigkeiten

Der Flug nach St. Petersburg ist gebucht? Dann fehlt nur noch das perfekte Programm, um die ehemalige Hauptstadt  zu erkunden!  St. Petersburg war vom 18. bis zum 20. Jahrhundert die Hauptstadt des Russischen Kaiserreichs. In der Stadt am Finnischen Meerbusen gibt es dementsprechend viele Prunkbauten, die dafür sorgen, dass es zahlreiche geniale St. Petersburg Sehenswürdigkeiten gibt. Aber auch in der Umgebung gibt es viel zu sehen!

St. Petersburg Sehenswürdigkeiten – die Newski-Prospekt Prachtstraße

Der Newski-Prospekt führt von der Großen Newa im Westen von St. Petersburg über vier Kilometer quer durch die Stadt bis zum Hauptfluss der Newa. Er ist eine der prunkvollsten Straßen in Russland und die Flaniermeile von St. Petersburg und gilt als eine der wichtigsten St. Petersburg Sehenswürdigkeiten.

Entland des Newski-Prospekt und in seiner nahen Umgebung befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten von St. Petersburg. Nicht zuletzt deshalb ist der Prospekt, wo früher der Adel wohnte, ein idealer Ausgangspunkt für jeden Stadtrundgang.

Admiralität, Isaakskathedrale und der eherne Reiter

Der Newski-Prospekt beginnt im Westen bei der Admiralität von St. Petersburg, einem historischen Gebäude mit einem markanten Turm. Ganz in der Nähe davon, etwas südlich-westlich davon, ragt die Isaakskathedrale über 100 Meter in den Himmel.

Diese Kathedrale ist eine der mächtigsten in Russland und bietet einen tollen Blick über die ganze Stadt. Dazu muss man jedoch bis unter die Kuppel hinaufsteigen. Zwischen Granitsäulen hindurch hat man dann einen 360-Grad-Panorama-Ausblick auf St. Petersburg.

Wenn man von der Isaakskathedrale in Richtung Nordwesten blickt, sieht man in der Ferne eine Reiterstatue. Diese Statue – der eherne Reiter – zeigt Peter den Großen hoch zu Ross, sie ist bis heute eines der Wahrzeichen der Stadt und gehört zweifelsfrei zu den beeindruckendsten St. Petersburg Sehenswürdigkeiten.

Die Eremitage – größte Kunstsammlung Russlands

Auf der anderen Seite der Admiralität befindet sich die Eremitage, das größte Museum in Russland. Sie ist mit rund 60.000 Kunstwerken in über 350 Sälen gleichzeitig eine der größten und wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. Die Gebäude der Eremitage sind jedoch so weitläufig, dass es beinahe unmöglich ist, alle Kunstwerke zu sehen. Wer das aber tatsächlich vor hat, sollte auf jeden Fall mehr als einen Tag dafür einplanen.

Allein die prunkvollen Gebäude, in denen die Kunstwerke ausgestellt sind, sind jedoch einen Blick wert. Winterpalast, Kleine Eremitage, Alte Eremitage und Eremitage-Theater sieht man am besten vom anderen Ufer der Newa aus – ein Spaziergang hier ermöglicht dir einen Blick auf fast alle wichtigen St. Petersburg Sehenswürdigkeiten. Vor den Toren der Eremitage liegt auf der anderen Seite der Palastplatz mit der 500 Tonnen schweren Alexandersäule.

Kasaner Kathedrale und Bluterlöser-Kirche

Schlendert man den Newski-Prospekt weiter in Richtung Osten, kommt man bald zur Kasaner Kathedrale. Diese gehört aufgrund ihrer halbrunden Form zu den auffälligsten Gebäuden in St. Petersburg. Im Inneren der russisch-orthodoxen Kirche befindet sich ein Museum.

Gegenüber der Kasaner Kathedrale kommt man entlang eines Kanals zur Bluterlöser-Kirche von St. Petersburg. Diese wurde der Basilius-Kathedrale am Roten Platz in Moskau nachempfunden und sieht ähnlich prunkvoll aus.

Peter-und-Paul-Festung und Smolny-Kathedrale

Etwas abseits des Newski-Prospekt liegt die Peter-und-Paul-Festung am anderen Ufer der Newa. Die Festungsanlage nimmt eine eigene Insel ein, die fast vollständig von Festungsmauern umgeben ist. Innerhalb der Mauern ist die Peter-und-Paul-Kathedrale das beeindruckendste Bauwerk – dort sind übrigens auch zahlreiche Mitglieder der russischen Zarenfamilie begraben. Außerhalb der Mauern kann man im Sommer in der Newa baden.

Die Smolny-Kathedrale etwas nördlich des Newski-Prospekts wurde – ebenso wie das dazugehörige Kloster – nie zu religiösen Zwecken genutzt. Vor allem die hellblau-weiße Kathedrale, in der heute Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden, ist aber einen Besuch wert und hat sich ihren Platz unter den wichtigsten St. Petersburg Sehenswürdigkeiten redlich verdient.

Die Sommerresidenz des Zaren in Peterhof

Wer in St. Petersburg dann die wichtigsten Attraktionen gesehen hat, sollte sich aufmachen, um die Umgebung zu erkunden. Außerhalb der Stadt gibt es nämlich ein paar ideale Ziele für Tagesausflüge. Die bekannteste Ortschaft in der Nähe von St. Petersburg ist Peterhof. Dort hat sich Peter der Große im 18. Jahrhundert eine prunkvolle Sommerresidenz direkt am Finnischen Meerbusen bauen lassen.

Neben dem Palast gibt es dort eine riesengroße Parkanlage mit mehr als 150 Brunnen und Fontänen sowie einigen anderen Bauwerken. Der größte Brunnen, die Goldene Kaskade, liegt vor dem Palast in einem Hang. Aus dem Maul eines Löwen schießt dort eine Wassersäule 20 Meter in die Höhe. Das russische Versailles, wie es auch genannt wird, erreicht man am besten per Marschrutka oder über den Seeweg per Fähre.

Auf den Spuren der Zaren in Puschkin

Etwas weiter südlich von St. Petersburg liegt die Stadt Puschkin. Dort residierten früher ebenfalls die Zaren mit ihren Familien. Die größte Attraktion in Puschkin ist der wunderschöne Katharinenpalast mit einer Nachbildung des legendären Bernsteinzimmers – das Original ist nach dem Zweiten Weltkrieg verschwunden. Auch der dazugehörige Park kann sich sehen lassen.

Mit dem Alexanderpalast samt Park gibt es Puschkin noch eine zweite frühere Zarenresidenz. Bevor die Stadt im Jahr 1937 zu Ehren des Schriftstellers in Puschkin umbenannt wurde, hieß sie Zarskoje Selo, was soviel bedeutet wie Zarendorf. Wie nach Peterhof kommt man auch nach Puschkin am besten in einer Marschrutka.