8 einmalige Orte bei einer Mexiko-Reise erleben

Über ganz Mexiko verteilt gibt es beeindruckende Sehenswürdigkeiten – manche davon von Menschenhand geschaffen, andere von der Natur. Entdecken Sie, welche Plätze Sie bei einem Mexiko Urlaub unbedingt besuchen sollten!

8. Die Silberstadt Guanajuato – historischer Start in den Mexiko Urlaub

Inmitten der Berge der Sierra de Guanajuato liegt eine wunderschöne Kolonialstadt mit dem gleichen Namen. Die Stadt Guanajuato wurde im Jahr 1546 in der Nähe einer der ergiebigsten Silberminen in Mexiko gegründet. Während des Silber-Booms im 16. Jahrhundert wurden dort dann zahlreiche wunderschöne Haciendas und Prunkbauten im Kolonialstil erbaut.

Die Stadt ist auch deshalb so schön, weil ein Großteil des Autoverkehrs unterirdisch in ehemaligen Bergwerkschächten geführt wird.

7. Das Vulkangebiet in der Sierra Pinacate

Neun Vulkankrater gibt es im Biosphären-Reservat El Pinacate y Gran Desierto an der Grenze zu den USA. Der höchste davon, der Santa-Clara-Vulkan, ragt beinahe 1.190 Meter in die Höhe. Zum Reservat gehört auch ein Teil der Sonora-Wüste, durch die die Grenze zwischen Mexiko und den USA verläuft.

Insgesamt kommen im Reservat über 500 Pflanzenarten und über 300 Tierarten vor, manche davon vom Aussterben bedroht. Diesen wunderbaren Ort sollten Sie also unbedingt bei einem Mexiko Urlaub besuchen, um das Naturschauspiel (noch) zu erleben.

6. Tauchen und Schnorcheln vor Cozumel

Die Insel Cozumel liegt rund 16 Kilometer vor der Küste der Halbinsel Yucatán. Seit Jacques Cousteau in den 1960er-Jahren festgestellt hat, dass sich die Korallenriffe um die Insel hervorragend zum Tauchen eignet, hat sich Cozumel zu einem der beliebtesten Tauchspots der ganzen Welt entwickelt.

Das Mesoamerikanische Riff, in dem sich auch Cozumel befindet, reicht von der nördlichen Spitze der Yucatán-Halbinsel vorbei an Belize bis hinunter nach Honduras. Somit ist es das zweitgrößte Korallenriff der Welt – nur das Great Barrier Reef in Australien ist noch größer!

5. Die Schluchten des Copper Canyon

Der Copper Canyon oder Barranca del Cobre im Bundesstaat Chihuahua ist eines der größten Schluchtensysteme der Welt. Mit einer Tiefe von 1.870 Metern ist die Barranca de Urique die tiefste Schlucht, dicht gefolgt von Barranca de Sinforosa und Barranca de Batopilas mit jeweils 1.799 Metern. Die Fläche, die der Copper Canyon einnimmt, ist vier Mal so groß wie jene des Grand Canyons in Arizona.

Wer nicht gerne wandert oder reitet, kann den Canyon per Zug erkunden. Von Chihuahua führt eine Eisenbahnlinie nämlich quer durch den Canyon bis nach Los Mochis am Pazifik, ein einmaliges Erlebnis für Ihren Mexiko Urlaub. Der Ferrocarril Chihuahua al Pacífico passiert auf der Fahrt durch den Canyon 37 Brücken und 87 Tunnel, aufgrund der tollen Aussicht zählt die Strecke zu den spektakulärsten der Welt.

4. Die Strände von Los Cabos – ein Muss bei jedem Mexiko Urlaub

Am südlichen Ende der Halbinsel Baja California im Westen von Mexiko erstrecken sich über mehr als 20 Kilometer die Strände von Los Cabos. Cabo San Lucas ist nach Acapulco, Puerto Vallarta und Cancún der beliebteste Badeort von Mexiko. Dementsprechend touristisch geht es dort auch zu. Die traumhaften weißen Sandstrände werden großteils von Resorts, Restaurants und Bars eingenommen.

Im Winter kann man vor der Küste mit etwas Glück Wale beobachten. Nicht umsonst zieht es fast jeden, der einen Mexiko Urlaub macht, an diese Traumstrände.

3. Tulum, die einzige Hafenstadt der Maya

Geradezu paradiesisch muten die Ruinen der Hafenstadt Tulum an, die für die Maya ein wichtiges Zentrum für Religion und Handel war. In der einzigen bekannten Hafenstadt der Mayas sieht man heute noch die Ruinen vieler Wohnhäuser, eines Schlosses und mehrerer Tempel. Vor allem vom Meer aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt, die in alle andere Richtungen von einer massiven Mauer begrenzt wurde.

2. Chichén Itzá, die größte Stadt der Maya

Chitzén Itzá ist die größte Stadt der Mayas auf der Yucatán-Halbinsel. In der Stadt, die vor Jahrhunderten eine der wichtigsten in ganz Lateinamerika war, befinden sich unzählige Ruinen von Pyramiden, Tempeln, Säulenhallen, einfachen Häusern und vielen anderen Bauwerken. Überragt wird die ganze Stadt von der Pyramide des Kukulcán, die in neun Pyramidenstufen rund 30 Meter in die Höhe ragt. Von einem Muss bei einem Mexiko Urlaub zu sprechen, wäre vermutlich sogar noch untertrieben,

Zur Tagundnachtgleiche, also jedes Jahr im März und September, spielt sich an der Nordseite der Pyramide ein besonderes Schauspiel ab: Der Schatten einer Pyramidenkante fällt so auf die Seitenwand einer Treppe, dass der Eindruck entsteht, dort würde sich eine Schlange hinunterwinden. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass am unteren Ende der nördlichen Treppe zwei Schlangenköpfe angebracht sind.

1. Die Ruinenstadt Teotihuacán

Nur rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexico City befindet sich eine der wichtigsten prähistorischen Ruinenstädte der Welt. Teotihuacán ist vor allem bekannt für seine beeindruckenden Stufentempel, unter denen sich mit der Sonnenpyramide eine der größten Pyramiden der Welt befindet. Die ganze Stadt ist in einer Rasterform angelegt, dafür wurde sogar der Río San Juan umgeleitet. Neben der Sonnenpyramide zählen die Mondpyramide und der Palast Ciudadela zu den wichtigsten Gebäuden der Stadt.

Von welchem Volk Teotihuacán angelegt wurde, ist bis heute unklar. Tatsache ist jedoch, dass die Stadt ab ca. 100 n. Chr. für mehrere Jahrhunderte eine der einflussreichsten am ganzen Kontinent war. Zur Blütezeit der Stadt soll diese bis zu 200.000 Einwohner gehabt haben. Wie die Stadt damals genannt wurde, ist ebenfalls unsicher, den Namen Teotihuacán erhielt sie erst von den Azteken, die die Stadt später verlassen und niedergebrannt vorfanden.