7 paradiesische Orte bei einem Brasilien Urlaub erleben

Brasilien ist eines der schönsten Länder der Welt, wenn es um atemberaubende Landschaftszüge geht. Entdecken Sie gigantische Wasserfälle, den Amazonas-Regenwald und zwei Flüsse, die im selben Flussbett fließen und sich trotzdem nicht vermischen. Wir zeigen Ihnen 7 paradiesische Orte, die einen Brasilien Urlaub einmalig machen!

Der perfekte Start in den Brasilien Urlaub – die fantastischen Wasserfälle von Iguaçu

Die Iguaçu-Wasserfälle liegen genau an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Das Wasser des Rio Iguaçu stürzt dort auf einer Breite von 2.700 Metern in die Tiefe, damit sind die Iguaçu-Fälle die größten Wasserfälle der Welt. Insgesamt sieht man 275 Wasserfälle über die Felsen stürzen, die höchsten davon sind mehr als 80 Meter hoch.

In beiden Ländern sind die Wasserfälle Teil eines Nationalparks. Während man von der brasilianischen Seite aus einen tollen Panoramablick über die Wasserfälle genießen kann, kommt man auf der argentinischen Seite gefährlich nah an die Fälle heran. Doch auch wer bei einem Brasilien Urlaub von dieser Seite zu den Fällen kommt, kann ein unglaubliches Naturschauspiel beobachten!

Am beeindruckendsten ist wohl eine Schlucht namens Teufelsschlund, wo gigantische Wassermassen einen derartigen Sprühnebel verursachen, dass man nach wenigen Minuten komplett durchnässt ist. Von der argentinischen Seite aus kann man außerdem in einem Boot ganz nahe an die Wasserfälle heranfahren.

Abenteuer im Amazonas-Regenwald

Wer sich für einen Abstecher in den Regenwald im Amazonas-Becken – immerhin eine jener Regionen mit der größten Artenvielfalt der Erde – interessiert, hat gleich nach der Ankunft am Flughafen von Manaus die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Anbietern von Dschungeltouren.

Einmal im Regenwald angekommen, gibt es viel zu erleben. Ein Spaziergang durch die Natur, bei dem man riesige Spinnen, bunte Vögel und giftige Frösche zu Gesicht und schmackhafte Insektenlarven sogar zur Verkostung angeboten bekommt, sollte auf jeden Fall auf dem Programm stehen. Auf kleinen Booten kann man selbst nach Piranhas angeln oder sich in der Nacht auf die Fährte von Krokodilen begeben. Und am Morgen ist es besonders erfrischend, ins kühle Amazonas-Wasser zu springen.

The Meeting of the Waters

Nur wenige Kilometer von Manaus entfernt spielt sich ein ganz besonderes Spektakel ab: das Encontro das Águas oder Meeting of the Waters. Dort treffen die beiden Flüsse Rio Negro und Rio Solimões aufeinander, die sich dann zum Amazonas vereinen. Bevor sich die beiden Flüsse aber vermischen, fließen sie kilometerweit nebeneinander her – und zwar im selben Flussbett. Dabei ist das bräunliche Wasser des Rio Solimões klar vom schwarzen Wasser des Rio Negro getrennt.

Dass sich die beiden Flüsse nicht vermischen, hat mehrere Gründe. Erstens hat das Wasser der Flüsse eine andere Zusammensetzung, zweitens fließt es unterschiedlich schnell und drittens gibt es aufgrund der Farbe einen deutlichen Temperaturunterschied – wenn man vom Boot aus die Hand ins Wasser hält, spürt man diesen auch. Erlebnisse wie diese gibt es nur bei einem Brasilien Urlaub!

Amazonas, der mächtigste Fluss der Welt

Wie gewaltig der Fluss Amazonas ist, kann man sich kaum vorstellen, wenn man ihn nicht aus nächster Nähe gesehen hat. Der Amazonas ist mit Abstand der wasserreichste Fluss der Erde und je nach Messung mit 6400 bis 6700 Kilometern auch einer der längsten. Nicht umsonst gilt der Amazons als Muss bei einem Brasilien Urlaub!

Was das aber bedeutet, weiß man erst, wenn man den Fluss vom Schiff aus gesehen hat. An manchen Stellen zwischen Manaus und Belém ist er nämlich so breit, dass man weit und breit kein Land sieht. Man könnte beinahe glauben, irgendwo mitten im Atlantik zu sein. Wer vorhat, ins Amazonas-Gebiet zu reisen, sollte sich übrigens auf jeden Fall rechtzeitig über Malaria informieren!

Das Feuchtgebiet Pantanal

An der Grenze zu Bolivien befindet sich eines der größten Binnen-Feuchtgebiete der Erde, das Pantanal. Das Gebiet wird regelmäßig vom Rio Paraguay überschwemmt, weite Teile des Pantanal stehen dann metertief unter Wasser. Mit rund 665 Vogelarten gibt es im Pantanal mehr als in ganz Europa. Ansonsten trifft man dort auf verschiedene Raubkatzen, Sumpfhirsche und jede Menge Krokodile – Vorsicht ist also angebracht.

Am einfachsten kommt man von Norden her ins Pantanal. Von der Stadt Poconé aus führt die berüchtigte Straße Transpantaneira fast 150 Kilometer in das Feuchtgebiet. Auf dieser Strecke überquert man 127 Brücken, etwas abseits findet man immer wieder Fazendas, in denen man übernachten kann.

Die paradiesische Ilha Grande

Die Ilha Grande ist eine der schönsten Inseln in Brasilien und liegt etwas westlich von Rio de Janeiro im Atlantik. Ein Großteil der Insel ist ein Naturschutzgebiet, insgesamt gibt es auf der Ilha Grande 86 Strände. Diese sind jedoch nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen, auf der Insel gibt es nämlich weder gut ausgebaute Straßen, noch Autos. Der perfekte Rückzugsort für Ruhesuchende bei einem Brasilien Urlaub.

Die Natur in und um Rio de Janeiro

Obwohl Rio natürlich in erster Linie als pulsierende Metropole bekannt ist, hat die Stadt auch wunderbare Natur zu bieten. Dutzende Hügel, sogenannte Morros, ragen inmitten der Gebäude aus dem Boden, die bekanntesten davon sind der Zuckerhut und der Corcovado, auf dem die Christus-Statue steht. Inmitten der Stadt liegt außerdem der Nationalpark Tijuca, die Strände Copacabana und Ipanema sind ohnehin sehr bekannt.