Reisekamera. Welche ist die richtige für dich?

Wenn ein Urlaub vor der Tür steht, dann ist eine der wichtigsten Fragen immer: Welche Kamera nehme ich mit? Brauche ich mehrere? Was brauche ich an Zubehör?

Deswegen wollen wir in diesem Artikel einmal auf die 3 Arten der Kameras im Jahr 2016 eingehen, die für einen Urlaub relevant sind. Jede Produktreihe hat ihre Vor- und Nachteile. Entscheiden müsst ihr aber schon für euch selbst.

Sportkamera/Actioncam auf Reisen

Hier ist GroPro sicher der Vorreiter, der jedem zumindest ein Begriff ist. Der Vorteil von Actioncams ist sicherlich, dass sie leicht und sehr handlich sind. Die Bedienung ist einfach und in den meisten Fällen sind sie Wasserdicht sehr robust.

Durch Zahlreiches Zubehör gibt es nahezu unendliche Möglichkeiten für den Einsatz bzw. die Montage – egal ob am Helm, am Selfiestick, auf Autos, Surfbrettern, usw.

Durch ihr Weitwinkelobjektiv – auch Fischauge genannt, ist es nahezu unmöglich ein Motiv nicht aufs Bild zu bekommen. Allerdings birgt sich hier auch der erste Nachteil: das Objektiv hat eine sehr geringe Brennweite und dadurch sich Objekte schnell mal sehr klein und wirken zu weit weg.

Unter Wasser ist das allerdings ein Vorteil, weil so die komplette Welt, die sich vor der Kamera befindet, eingefangen wird.

Ein weiterer Nachteil ist der fehlende Bildschirm. Ja es gibt Mittlerweile Kameras die einen winzigen Screen haben, aber wirklich erkennen kann man darauf nichts. Die Möglichkeit, die Kamera mit dem Smartphone zu koppeln und den Smartphonebildschirm zur Kontrolle zu nutzen ist zwar nett, aber ziemlich Umständlich, weil man dazu immer das Smartphone in der Hand braucht. Und vorallem Unterwasser ist das eher so naja.

Eine Actioncam ist perfekt für Tauchausflüge oder zusätzliche Aufnahmen bzw. für Videos, aber als klassischen Urlaubsfotoapparat würden wir sie nicht empfehlen.

+ Klein und handlich
+ Wasserdicht
+ einfache Bedienung
– Kein Display
– Weitwinkelobjektiv

 

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Spiegelreflex/Systemkameras für briliante Urlaubsfotos

In Sachen Qualität sind Spiegelreflex- bzw. die neuen Systemkameras sicher die beste Wahl. Die Möglichkeiten sowohl Fotos als auch Videos in Auflösungen bis zu 4K aufzunehmen, machen die Urlaubserinnerungen zu einem echten Erlebnis.
Wechselobjektive bringen die Möglichkeit sowohl Landschafts- als auch Aufnahmen in Gebäuden perfekt umzusetzen. Auch wenn wenig Licht vorhanden ist oder man in der Nacht mit Langzeitbelichtung spielen möchte, sind diese Kameras genau der richtige Begleiter.

Der Nachteil ist die Größe und das Gewicht, sowie der Preis.

Wenn man eine DSLR und dazu noch 2 oder 3 Objektive, Akkus, Ladegerät und vielleicht ein Stativ mitnehmen muss, wird nicht nur der Platz im Koffer schnell rar, sondern auch die Lust an einer Wanderung oder einem Tagesausflug durch eine Stadt wird dann zur Qual.

Die Anschaffungskosten sind ebenso nicht zu unterschätzen, muss man doch in etwa 500 EUR für ein Objektiv rechnen. Und da sind wir eher im unteren Bereich angesiedelt.

+ Qualität der Bilder
+ Lichtstark
+ unterschiedliche Objektive
– Kosten
– Gewicht/Größe

 

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Point&Shoot – die klassiche Reisekamera

Sogenannte „Point&Shoot“ Kameras kennt jeder von euch. Das sind die kleinen Modelle, sehr handlich, wo das Objektiv vorne ausfährt wenn man die Kamera einschaltet.

Fotos sind schnell gemacht, meistens können diese Kameras auch schon schöne Videos auf Reisen machen. Die meisten bieten verschiedene Varianten von Aufnahmevoreinstellungen für Tag/Nacht/Landschaft/Personen etc.

Diese Kameras sind gute Begleiter wenn man einfach ein paar Urlaubsschnappschüsse machen möchte. Mit etwas Talent und Übung kann man natürlich auch hier ganz gute Bilder rausholen, aber ein paar Dinge die eine DSLR mitbringt funktionieren einfach nicht.

Man hat durch das fixe Objektiv zB nicht die Möglichkeit mit Tiefenschärfe zu spielen, also den Hintergrund unscharf zu machen und den Vordergrund zu betonen. Ausserdem ist der Zoom von solchen Kameras beschränkt und ab einem gewissen Punkt nur noch digital, es wird also einfach ins Bild hineingezoomt – was die Qualität verschlechtert.

Ausserdem sind diese Modelle durch ihre einfache Bauweise sehr anfällig für Sand und Schmutz, der schnell einen der mechanischen Teile beschädigen kann.

+ Kompakt und handlich
+ sehr einfache Bedienung
– eingeschränkte Möglichkeiten
– anfällig für Staub/Schmutz

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