14 mühsame Reise-Desaster vermeiden & lösen

Dein Urlaub droht ein Desaster zu werden, weil dein Koffer es nicht bis ans Reiseziel geschafft hat, du deine Kreditkarte verloren hast oder dein Mietauto Probleme macht? Mit diesen Tipps schaffst du es, deinen Urlaub zu retten und trotz der unglücklichen Reise-Desaster entspannt in die Heimat zurückzukehren.

1. Dein Gepäck ist verloren gegangen – das schlimmste Reise-Desaster?

Du bist an deinem Urlaubsort angekommen, dein Koffer ist jedoch irgendwo auf dem Weg verloren gegangen? Das ist natürlich extrem ärgerlich und kann dir den ganzen Urlaub verderben. Deshalb ist es wichtig, dass du so etwas gleich am Flughafen bei deiner Airline reklamierst.

Wenn du der Airline zudem auf Facebook oder Twitter deinen Unmut mitteilst, kann das helfen, dein Gepäck schneller zurückzubekommen – denn schließlich wird keine Fluglinie gerne öffentlich kritisiert.

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Gepäckstück ist auf Flug verloren gegangen
Dein Koffer hat den Flug in den Urlaub nicht mitgemacht? Am besten gleich bei der Airline reklamieren.

2. Du hast deine Kreditkarte verloren

Wenn dir deine Kreditkarte abhanden gekommen ist, gibt es nur einen richtigen Schritt: die Karte sperren lassen, und zwar sofort. Denn nur durch eine Kartensperrung kannst du verhindern, das jemand anderer mit deiner Kreditkarte einkaufen geht. Dasselbe gilt für Bankomatkarten und andere EC-Karten – im Fall eines Verlusts solltest du diese sofort sperren lassen.

Sobald du das erledigt hast, gibt es ein weiteres Problem: Wie kommst du nun an Bargeld? Hier kann dir zum Beispiel eine Prepaid-Kreditkarte helfen. Diese kannst du vor deinem Urlaub aufladen und dann sicher im Hotelsafe verwahren. So kannst du dieses Reise-Desaster vermeiden.

3. Du hast im Urlaub deinen Reisepass verloren

Du hast im Urlaub deinen Reisepass verloren oder er ist dir gestohlen worden? Dann solltest du so schnell wie möglich eine Anzeige bei der Polizei erstatten und die nächste Botschaft kontaktieren. Dort kann man dir relativ schnell einen Notpass ausstellen.  So lässt sich das Reise-Desaster meist wieder schnell auflösen.

Um deine Identität nachweisen zu können, solltest du allerdings vor dem Urlaub Reisepass und Staatsbürgerschaftsnachweis einscannen und dir selbst per E-Mail schicken oder in der Cloud abspeichern. Außerdem solltest du immer 2 Passfotos dabei haben. Wenn du mit dem Notpass in andere Länder weiterreisen möchtest, solltest du dich vorab informieren, ob du dort einreisen darfst – der Notpass wird nämlich nicht überall akzeptiert.

4. Du hast dich verirrt

Wenn du die Orientierung verloren hast und nicht mehr weiter weißt, hast du 2 Möglichkeiten: Entweder du bleibst, wo du bist und machst das Beste daraus. Oder du versuchst herauszufinden, wo du bist und wie du dort hinkommst, wo du hinmöchtest. Dazu kannst du entweder Passanten befragen, eine altmodische Karte verwenden oder einfach eine App auf deinem Smartphone befragen.

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Reise-Desaster verirrt
Praktischer als analoge Karten sind Apps, die dir den richtigen Weg zeigen.

5. Du hast deinen Flug verpasst

Besonders unangenehm ist es, einen Flug zu verpassen. Das kann nicht nur deine Urlaubspläne zunichte machen, sondern ist höchstwahrscheinlich auch nicht ganz billig. Deshalb solltest du dein Möglichstes tun, um keinen Flug zu verpassen. Dazu zählt etwa, dass du nicht auf den letzten Drücker am Flughafen erscheinst, sondern 1 bis 2 Stunden früher. Ein verpasster Flug gehört zu den Reise-Desaster, die du selbst durch gute Planung vermeiden kannst.

Solltest du trotzdem einmal einen Flug verpassen, ist es wichtig, nicht in Panik zu geraten. Falls du eine Versicherung abgeschlossen hast, kann es sein, dass diese zumindest teilweise für den Schaden aufkommt, der dir entsteht. Wenn du den Flug aufgrund einer Verspätung verpasst, solltest du abklären, ob dieses Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden kann. Und bevor du überhastet den nächstbesten Flug buchst, solltest du dich informieren, ob es nicht billiger wäre, einen Tag später zu fliegen.

6. Du musst einen Tag am Flughafen verbringen

Gelegentlich wird es dir passieren, dass du während eines Zwischenstopps einige Zeit am Flughafen verbringen musst. Solange du weniger als 2 Stunden warten musst, ist das kein Problem – so lang ist das schließlich auch nicht. Auch mehr als 8 Stunden sind nicht wirklich schlimm, dann hast du nämlich schon wieder genug Zeit, um zumindest einen Abstecher ins Zentrum zu machen.

Was aber, wenn du lange warten musst, aber doch nicht genug Zeit hast, um den Flughafen zu verlassen? In erster Linie solltest du dich nicht darüber ärgern, sondern das Beste daraus machen: Gönne dir einen guten Kaffee oder einen Drink, iss etwas Gutes oder nutze die Gelegenheit um vergessene Mitbringsel zu kaufen. Nicht alle Reise-Desaster muss man negativ sehen!

7. Du musst eine Nacht am Flughafen verbringen

Um einiges anstrengender als ein Tag kann eine Nacht am Flughafen sein. Irgendwann sperren nämlich sogar auf den größten Flughäfen die Cafés und Restaurants zu. Um die Nacht einigermaßen bequem zu überstehen, solltest du dir rechtzeitig einen der guten Plätze auf den Bänken sichern. Wenn du das nicht tust, läufst du Gefahr, die Nacht am Boden verbringen zu müssen. Alternativ kannst du dir natürlich ein Hotelzimmer nehmen – gerade wenn dein Flug jedoch sehr früh geht, stellt sich die Frage, ob sich das auszahlt.

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8. Dein Sitznachbar treibt dich in den Wahnsinn

Du bist im Flugzeug gefangen und hast einen besonders nervigen Sitznachbarn bekommen, der nicht aufhört, mit dir zu reden? Oder ein Passagier ist so betrunken, dass er schlussendlich auf deiner Schulter einschläft? In solchen Situationen kannst du leider nicht viel mehr tun, als den Störenfried freundlich, aber bestimmt auf sein Fehlverhalten hinzuweisen. Gegen dieses Reise-Desaster kannst du leider wirklich wenig tun.

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Weinglas vor Flugzeugfenster
Passagiere, die zu tief ins Glas schauen, können zumindest den Flug in den Urlaub zum Desaster machen.

9. Du hast einen Unfall mit dem Mietwagen

Solltest du jemals mit einem Mietauto in einen Unfall verwickelt werden, gilt es, die Ruhe zu bewahren. Üblicherweise steht in deinem Mietvertrag, wie in einem solchen Fall vorzugehen ist. Wie bei jedem anderen Unfall musst du aber natürlich einen Unfallbericht ausfüllen und gegebenfalls die Polizei verständigen.

10. Das Mietauto hat einen Defekt

Auch bei einem Defekt am Mietwagen solltest du nicht selbst einen Abschleppdienst rufen. Solange du den Schaden nicht verschuldet hast, werden Kosten für Defekte nämlich meist vom Vermieter getragen – allerdings nur dann, wenn der Abschleppdienst vom Vermieter geschickt wird. Wenn du hier vorschnell handelst, bleibst du wahrscheinlich also auf den Kosten sitzen. Mit dem richtigen Handeln lässt sich aber auch dieses Reise-Desaster verhindern!

Defekte am Mietwagen sind ein Desaster
Bei Problemen mit deinem Mietwagen solltest du die Ruhe bewahren und nicht die Nerven verlieren.

11. Du hast das Daten-Roaming nicht ausgeschaltet

Falls du vergisst, das Daten-Roaming zu deaktivieren, kann das teuer werden. Wenn der Netzbetreiber mit sich reden lässt, kannst du vielleicht im Nachhinein ein Daten-Paket aktivieren. Noch günstiger ist es allerdings, wenn du im Urlaub gratis WLAN-Netze verwendest.

12.  Dein Shampoo ist im Gepäck explodiert

Deine Kleidung ist komplett Shampoo-durchtränkt und nicht mehr tragbar? In dieser Situation wird dir nichts anderes übrig zu bleiben, als sie zu waschen und den Koffer ordentlich zu reinigen. Damit das nicht nochmal passiert, solltest du Flüssigkeiten bei der nächsten Reise aber besser verpacken.

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13. Du bist von einer Qualle gestochen worden

Wenn dich beim Schwimmen im Meer eine Qualle erwischt, führt das zu brennenden Schmerzen und geröteter Haut an der betroffenen Stelle. Welcher Erste-Hilfe-Maßnahmen solltest du aber bei einem Quallenstich ergreifen?

Zunächst solltest du die Stelle vorsichtig mit Meerwasser reinigen, danach ausgiebig kühlen. Außerdem solltest du viel Wasser trinken. Wenn dir schwindlig oder übel wird, frag am besten die Rettungsschwimmer am Strand oder einen Arzt um Hilfe. Auf dieses Reise-Desaster hast du zwar wenig Einfluss, bleibende Schäden trägst du meist aber auch nicht davon.

Reise-Desaster gestochen
An Stränden mit entsprechenden Warnhinweisen solltest du dich vor Quallen besonders in Acht nehmen. 

14. Du bist von einer Biene gestochen worden

Bienenstiche sind an sich ungefährlich – außer du hast eine Allergie. In diesem Fall solltest du immer ein passendes Antiallergikum dabei haben. Auch ohne Allergie kann ein Bienen- oder Wespenstich jedoch sehr unangenehm sein.

Bevor du andere Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifst, solltest du den Stachel, der wahrscheinlich noch in deiner Haut steckt, vorsichtig entfernen. Um die Schmerzen zu lindern, gibt es dann viele verschiedene Möglichkeiten. Du kannst die Haut rund um den Stich entweder erhitzen oder abkühlen, mit Zwiebelpaste oder Weinessig bestreichen und natürlich bekommst du in der Apotheke auch verschiedene Salben.

Hat dir schon einmal eine unangenehme Situation den Urlaub versaut?