Was sind die wahren Berliner Spezialitäten? Ist Berlin wirklich so hässlich und sind die Berliner tatsächlich so unfreundlich, wie es immer heißt? Die Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen und Gerüchte zeigen Ihnen, wie die Hauptstadt wirklich ist!
Berlin, die grünste Stadt Europas?
Über 2500 Erholungs- und Parkanlagen gibt es in Berlin, dazu kommen noch ca. 420.000 Bäume, die die Straßen säumen. Insgesamt ist ziemlich genau ein Drittel der Gesamtfläche von Berlin entweder Wald oder öffentliche Grünfläche. Damit ist die deutsche Hauptstadt auf jeden Fall unter den grünsten Städten Europas zu finden.
Eine genaue Reihung der Städte mit dem größten Anteil an Grünfläche gibt es allerdings nicht. Die Studien zum Thema “Grünste Stadt Europas” beziehen sich nämlich auch auf andere Dinge wie Luftqualität, Umweltmanagement und vieles mehr. Berlin ist zwar auch hier im Spitzenfeld (Platz 8 im Jahr 2011), zu behaupten, Berlin sei die grünste Stadt Europas, wäre aber falsch.
Wie hässlich ist Berlin wirklich?
Wie in jeder größeren Stadt gibt es auch in Berlin Gegenden, denen eine Umgestaltung sicher nicht schaden würde. Allein die vielen Grün- und Wasserflächen verleihen der Stadt jedoch ein gewisses Flair. Das sehen auch viele Berliner so, man sollte ihnen also nicht vorhalten, wie hässlich Berlin doch sei.
Warum sind Berliner so unfreundlich?
Sofern man hier verallgemeinern darf, kann man sagen: Berliner sind genauso freundlich oder unfreundlich wie die Menschen in anderen Städten auch. Der Ruf, unfreundlich zu sein, kommt von der sogenannten Berliner Schnauze, also dem stadteigenen Dialekt. Manche Ausdrücke und Redewendungen klingen für Touristen recht bissig, sind aber in Wirklichkeit gar nicht so gemeint.
Was isst und trinkt man in Berlin?
Wenn es ums Essen geht, gibt es einen Klassiker schlechthin: Die Berliner Currywurst. Dabei wird unterschieden zwischen mit und ohne Darm, wobei die Variante mit Darm ursprünglicher ist. Die Currywurst wird mit einer speziellen Sauce auf Ketchup-Curry-Basis und Brötchen oder Pommes frites serviert. Ähnlich wird auch die Berliner Bulette, ein Hackfleisch-Laiberl, angerichtet.
Das typische Hauptstadt-Getränk ist die Berliner Weisse, ein leichtes Bier, das meist mit einem Schuss Waldmeister- oder Himbeer-Sirup (grün oder rot) getrunken wird.
Wie gefährlich ist Berlin?
In Deutschland ist die Kriminalität im Jahr 2011 zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder leicht angestiegen – das gilt auch für Berlin. Im Vergleich zu anderen Großstädten ist Berlin aber trotzdem relativ sicher. Die fünf gefährlichsten Städte in Europa sollen in dieser Reihenfolge Vilnius, Tallinn, Luxemburg, Amsterdam und Brüssel sein.
Was genau ist ein Späti oder Spätkauf?
Als Späti oder Spätkauf bezeichnet man in Berlin kleine Läden, die länger geöffnet haben als normale Supermärkte, manche sogar rund um die Uhr. In diesen Geschäften bekommt man alkoholische und antialkoholische Getränke, Süßigkeiten und andere Lebensmittel, Tabak und manchmal auch Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel.



