Wir haben es geschafft! Nach einer 13 Stunden langen Zugfahrt in der Holzklasse der chinesischen Eisenbahn haben wir nach Hong Kong unser zweites Ziel Guilin erreicht. Eines vorweg: Wenn ihr die pittoreske Landschaft rund um Guilin erkunden wollt, dann ist diese Stadt ein geeigneter Ausgangspunkt, mehr aber auch nicht. Wer Yangshou oder Xingpin besuchen möchte, sollte dies so schnell als möglich machen und in Guilin eventuell eine Nacht verbringen. Guilin hat uns ehrlich gesagt wenig entzückt. Aber bildet euch eure Meinung bitte selber.
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Von Gulin nach Yangshou – eine Fahrt auf dem Li Fluss
Eine tolle Möglichkeit um von Guilin nach Yangshou zu kommen ist eine Fahrt auf dem Li Fluss. Es gibt unzählige Anbieter für diverse Fahrten, ihr könnt hier relativ spontan entscheiden was euch beliebt. Fakt ist: Eine Fahrt mit einem Bambusboot auf dem Gewässer ist Pflicht!
Unser Programm sah folgend aus: Fahrt mit dem Bus von unserem Hostel in Guilin zu einem Ankerplatz beim Li Fluss. Fahrt mit dem Bambusboot nach Xingpin und schlussendlich eine Fahrt von Xingpin nach Yangshou. Leider blieb uns keine Zeit um Yangshou genauer zu erkunden, aber laut Backpackern soll es eine sehenswerte Stadt sein.
260RMB (ca. €30) haben wir für den Ausflug gezahlt. Ein Preis den ich für das Gebotene durchaus in Ordnung finde. Auch wenn wir unsere Rückfahrt selber organisieren mussten. Plant auf jeden Fall einen ganzen Tag für diesen Trip ein!
Unser Gefährt, das uns sicher durch den vogelwilden Verkehr in China gebracht hat, legt für uns eine kleine Pause ein. Autofahren in China ist ein eigenes und verrücktes Thema, auf das ich ein anderes mal zurückkommen werde.
Unsere erste Station: Ankerplatz beim Li Fluss. Hier warten wir bis wir in Gruppen zu je vier Personen auf die Bambusboote verteilt werden. Schwimmweste angelegt und los geht die (lautstarke) Fahrt.
Einige der unzähligen Karstberge in der wunderschönen Landschaft rund um den Li Fluss. Manche Gipfel ähneln einem Apfel oder einer Hand, bei anderen wiederum erkennen wir keine Ähnlichkeiten, unser einheimischer Captain allerdings schon.
Wenn der Li Fluss wenig Wasser mit sich führt (so wie er es im Oktober macht) und der Platz eng wird, dann ähnelt der Verkehr einer vierspurigen Autobahn. Überholmanöver, Stau und Fingerzeige sind hier dann auf der Tagesordnung.
Ein Bambusboot aus der Nähe. Schnell und ziemlich laut tuckert das Boot Richtung Xingpin.
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Das einzige Ärgernis während der Fahrt
Unerwartet legen wir eine halbstündige Pause ein um “etwas essen und trinken zu können“. Leider wünschen sich die Einheimischen nur eines von uns: Geld! Geld um ein Foto mit zwei Enten zu machen, oder um aufs Klo gehen zu dürfen, oder um ein Foto in einer chinesischen Tracht schießen zu dürfen. An solche Situationen gewöhnt man sich in China….
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