Betrüger in Urlaubsorten – 10 beliebte Betrügereien und wie du du dich davor schützt

Thomas Endl # 173223 gelesen # 2 Kommentare #

An jedem Ort der Welt, wo sich Touristen wohl fühlen/wollen, finden sich spitzfindige Trickbetrüger, dubiose Angebote und vermeintlich tolle Schnäppchen. Es ist nicht ganz einfach ernst gemeinte Offerten von klassischen Betrügereien zu unterscheiden. Ein gesundes Maß an Misstrauen und die richtige Reaktion zur richtigen Zeit können aber die brenzligen Situationen entschärfen.

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1. Tatort Geldautomat

Geldautomaten sind in den letzten Jahren vermehrt ins Visier diverser Betrüger gekommen. Installierte Kameras, die den PIN ablesen, täuschend echte Tastaturen, aber auch das simple „Über die Schulter sehen“ sind die beliebtesten Tricks.

Die Lösung:

1.) Wenn möglich solltet ihr das Geld direkt in der Bank oder im Foyer (auch hier Vorsicht beim Kartenleser) abheben.

2.) Beim Abheben auf der Straße solltet ihr den Apparat genau prüfen.

3.) Verdeckt das Zahlenfeld so gut wie möglich um euren Code vor neugierigen Blicken zu schützen.

4.) Um gegen einen Datenklau gewappnet zu sein, solltet ihr die Internationale Nummer für das Sperren von Bankomat, – und Kreditkarten immer bei euch haben. Speichert die Nummer am besten im Handy ab.

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2. Hütchen Spiel – Der ewig junge Klassiker

Street Photography "50 Euro!"

Ob in Barcelona oder in Wien, das Spiel mit den Hütchen in denen sich eingesetztes Geld eines Touristen befindet, folgt immer nach dem selben Prinzip: Du verlierst! Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Folgendes konnte ich in Spanien beobachten: Ein Tourist versucht sein Glück, 1 – 2- 3, wo sind die €50? Nein, hier sind sie nicht! Gut, noch ein Versuch, weil Sie es sind! 1 – 2 – 3, und weg war der freundliche Herr, ebenso der Geldschein. Ein netter Stundenlohn, oder? Bei der zweiten Variante (meist in Kombination mit vorher erwähntem) werden die um das Spiel stehenden Personen beklaut.

Die Lösung: Macht um solche Spielchen einen großen Bogen und setzt schon gar nicht euer Erspartes ein!

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3. Eine Täuschung hier, weg ist das Geld!

Eine sehr einfache aber lukrative Methode um an Geld zu kommen: Der Klau der Geldbörse. Ich bin mir sicher ihr seid alle der Meinung, dass eure Geldbörse sicher vor Dieben ist. Das kann durchaus sein, aber was passiert wenn ihr absichtlich abgelenkt werdet? Auf die Unachtsamkeit in einem kurzen Moment zielen die Langfinger ab.

Die Lösung: Befindet ihr euch unerwartet in einer unübersichtlichen Situation, schützt eure persönlichen Gegenstände. Hand auf die Geldbörse, die Frauentasche an den Körper drücken um nicht billiges Opfer zu werden.

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4. Viel Geld für nichts – Der Schmäh mit dem Gold

Selbst während der Reise mit dem Auto zum Urlaubsdomizil wurden viele Personen ihres hart erarbeiteten Geldes entledigt. Vermeintlich gestrandete Autofahrer bitten aus erfundenen Gründen um Hilfe. Gegen Bares gibt es Schmuck jeglicher Art, der vornehmlich aus Gold bestehen soll. Ein wahres Schnäppchen das man hier macht, wenn man den Hilfsbedürftigen Glauben schenkt. Zu Hause entpuppen sich die Halsketten, Ringe und Ohrringe als billiges Imitat.

Die Lösung: Wenn ihr einem Autofahrer in Not helfen wollt, ist das absolut löblich. Lasst euch aber nicht auf einen Tauschhandel ein, ihr wisst nicht woher das Gut stammt. Ahnungslosigkeit schützt vor Strafe nicht!

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5. Horror Taxifahrten ins Nichts

Taxi in the middle of nowhere

Ihr kennt die Situation bestimmt: Nach einem langen und anstrengenden Flug, möchte man nur mehr ins Taxi und ab ins Hotel. Ein freundlicher Herr bietet mit „Taxi?!“ seine Dienste an und hilft euch mit dem Gepäck. So weit so gut. Ich habe oft gehört, dass solche Taxifahrten in eine abgelegene Gegend führen, in den gutgläubige Menschen beraubt und – noch schlimmer – angegriffen werden.

Die Lösung: Niemals ein Angebot an der Strasse annehmen und nur offizielle Taxis benützen. Informiert euch vorab woran ihr diese erkennt, oder lasst euch vom Hotel eines rufen. Bittet den Taxifahrer das Taxameter zu aktivieren oder macht euch vorher einen Preis aus.

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6. Billigstes und bestes Reisebüro entpuppt sich als Fake

Auf Reisen möchte man sich etwas gönnen, aber am richtigen Fleck auch ein wenig Sparen. Warum €30 für eine Schifffahrt zahlen, wenn ich sie für €15 auch haben kann? Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, jedoch sollte kein „Angebot“ von fremden Personen auf der Strasse angenommen werden, so nett und freundlich – no na – sie auch sind. Bei Bezahlung vor einer Fahrt ist das Geld weg.

Die Lösung: Lasst euch im Ausland beraten wo es seriöse Reisebüros gibt und bucht direkt vor Ort.

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7. Good Cop`s, bad Cop`s – Wölfe im Schafspelz

Attention! Fake police!! :-)

„Dein Freund und Helfer!“ So zu lesen im deutschsprachigen Raum. Vor allem aus südamerikanischen Ländern gibt es oft Warnungen vor „falschen“ Polizistin, die Touristen aus, – und berauben. Die Uniformen und auch der Polizeiwagen sind meist täuschend echt und die Opfer ohnehin eingeschüchtert, schließlich sind die Gesetzeshüter hier!

Die Lösung: Auch wenn es schwierig ist, solltet ihr die Dienstausweise verlangen und wenn möglich darauf bestehen, die Situation in einer Polizeistation zu klären.

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8. Der K.O Drink

Ein in asiatischen Ländern gern gebräuchlicher und nicht ungefährlicher Trick ist das K.O Getränk. Nachdem ihr euer Getränk kurz aus den Augen gelassen habt (Klogang, durch ein Gespräch abgelenkt), wacht ihr Stunden später ohne Geldbörse wieder auf. Die Täter verwenden dabei narkotisierende Mittel um euch danach bestehlen zu können. Immer wieder kommen dabei Menschen sogar zu Tode.

Die Lösung: Lasst euer Getränk niemals aus den Augen und nehmt keine offenen Getränke von fremden Menschen an.

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9. Finderlohn mal anders

Ihr spaziert nichts ahnend auf der Strasse oder einem belebten Platz als ein Passant vor euch Geld verliert. Wenige Momente später kommt eine zweite Person, hebt das Geld auf und teilt es mit euch. Der Finder verschwindet wieder und der Beschädigte taucht aus dem Nichts auf und verlangt sein Geld. Da ihr nur die Hälfte besitzt werdet ihr wohl oder übel die zweite Hälfte aus eurer Kasse bezahlen, oder?

Die Lösung: Das Glück kommt nicht von alleine und Geld das einem nicht gehört, sollte man auch nicht besitzen. Finger weg!

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10. Bezahlung mit echtem Geld – Falschgeld retour

Fake Pound Coin #1

Straßenverkäufer, die sich in der Nähe von Touristenattraktionen befinden, beteuern sie hätten die besten Preise für die beste Ware. Ihr denkt euch, das kann nicht sein? Ist es auch nicht! Betrug Nummer Eins! Die Preise der Waren sind so ausgelegt, dass ihr wohl mit einem größeren Geldschein zahlen müsst. Das Retourgeld besteht dann aus echten und gefälschten Münzen. Wie gut kontrolliert ihr euer Wechselgeld wirklich?

Die Lösung: Wenn möglich mit Münzen zahlen, ansonsten das Retourgeld genau kontrollieren bevor ihr geht!

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Ist dir schon so etwas ähnliches passiert? Erzählt uns davon, je mehr solcher immer ähnlichen “Betrügereien” wir Sammeln desto besser sind wiralle vorbereitet!

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