Leserbericht: Kreuzfahrt durchs Fjordland

Thomas Stadler # 121410 gelesen # 3 Kommentare #

Unsere Leserin Marita Hansel erzählt euch in diesem Beitrag von ihrer ersten Schiffsreise, bei der sie sich mit dem Kreuzfahrt-Virus infizierte. In der Zwischenzeit kennt Martina bereits mehr als 25 Schiffe und reist dabei sowohl gerne auf Hoher See als auch auf den Flüssen Europas.

Ein Frühling im Fjordland auf der AMADEA

Nach einem sehr freundlichen Willkommen beziehen wir unsere Kabine. Diese sind geräumig, komfortabel und geschmackvoll eingerichtet. Ebenso ist reichlich Stauraum in Schränken und Garderoben vorhanden. Nach einem Blick in die Informationen zieht es uns zu einem Rundgang. Die schön eingerichteten Gesellschaftsräume bieten viel Platz und wir haben während der ganzen Kreuzfahrt nie das Gefühl, dass das Schiff „voll“ ist.

Trotz Temperaturen um 10 Grad und stürmischem Wind finden sich viele Reisende auf den Decks ein. Angesichts der eindrucksvollen Kulisse, der winkenden „Seh“-Leute und dem ertönenden Schiffshorn ist eine Gänsehaut unvermeidbar. Das Auslaufen aus dem Hamburger Hafen ist immer wieder etwas Besonderes.

Die Restaurants “Amadea” und “Vierjahreszeiten” unterscheiden sich lediglich in der Einrichtung. Die freie Wahl des Restaurants und des Tisches gefiel uns. Jeden Abend haben wir andere interessante und nette Tischnachbarn. Die sehr gute Auswahl, Zusammenstellung und der Geschmack der Speisen, die Freundlichkeit der Servicekräfte und der Geschmack der Gerichte erfreut uns jeden Tag aufs Neue.

Nach einer professionellen Show (wie übrigens jeden Abend) in der Atlantic Show Lounge, einem Drink in der Kopernikus-Bar (eine von sechs verschiedenen Bars) und einem zum Ritual werdenden Rundgang auf dem Promenadendeck schlafen wir in den superkuscheligen Betten mit dem sanften Wiegen des Schiffes ein.

Am folgenden Seetag haben wir genügend Zeit, das Schiff zu erkunden, auf dem Sonnendeck zu entspannen, zu lesen und am Bordprogramm teilzunehmen. Die gesamte Crew ist sehr aufmerksam und gestaltet den Gästen das Leben an Bord so angenehm wie möglich. Das gesamte Schiff ist von einer stets freundlichen, aber unaufdringlichen Atmosphäre eingehüllt.

Während des Abendessens erreichen wir Stavanger, die zweitgrößte Stadt Norwegens. Wir nutzen die zweieinhalb Stunden und begeben uns auf einen Stadtrundgang. Mit der Dämmerung legen wir um 23.00 Uhr in Richtung Ulvik/Norwegen ab.

Nach einer kurzen Nacht beginnt um 8.00 Uhr der Ausflug „Von Ulvik überland nach Eidfjord mit der Flambahn“. Traum-Wetter mit blauem Himmel, Sonnenschein, aber etwas kühlen Temperaturen begleitet uns durch eine wunderschöne Landschaft (Ulvik-Gebirge). Ab Voss reisen wir in gemütlichen Waggons der „Bergen-Bahn“ durch das Rauntal und über die Hardangervidda (das „Dach Norwegens“) bis nach Myrdal, von wo uns die historische „Flam-Bahn“ erwartet. Atemberaubende Ausblicke überall, der Halt am mächtigen Wasserfall Kjosfoss und die beeindruckende Ankunft im Flam. Nach einer Busfahrt durch Haarnadelkurven, vorbei am Tvinde Wasserfall, durch den Gudvangen-Tunnel (11 km) und an Seen/Fjorden vorbei sehen wir wieder die AMADEA, die ohne uns bis nach Eidfjord gefahren ist. Im Sonnenuntergang und mit einer grandiosen Kulisse laufen wir unter Begleitung von Delfinen aus.

Der folgende Tag gehört Bergen. Wieder im Sonnenschein (und das in der regenreichsten Stadt Europas!) verlassen wir das Schiff und bummeln entlang der Festung Bergenhuis mit der Hakonshallen und am hanseatischen Viertel Bryggen zum bekannten Fischmarkt. Um 14.00 Uhr starten wir zum Ausflug „Wandern am Berg Floien“. Wir spazieren zur „Floi-Banen“. Nach einem beeindruckenden Blick über die Stadt, die Inselwelt und das Meer wandern wir auf gepflegten Wegen, immer mit schönen Ausblicken, abwärts in Richtung Stadt.

Der vorletzte Tag beginnt mit dem Ausbooten in Flekkefjord. Einen kleinen Stadtrundgang beenden wir schnell und gehen zurück an Bord, damit wir dieses wiederum herrliche Wetter auf Deck auskosten können. Dann erleben wir das schönste Auslaufen auf dieser Route: Lag es an der Mittagszeit, am Wetter, an unserer Position auf dem Schiff, an der Auslaufmusik – nein, es war die phantastische Landschaft – einfach atemberaubend. Noch etliche Stunden fahren wir durch den Hardangerfjord bis in die Nordsee.

Das letzte Highlight ist die Ankunft in Bremerhaven: zeitgleich mit der MAXIM GORKI, der ALBATROS und der ALEXANDER VON HUMBOLDT.

Gewinn

Fazit: Dieses war eine rundum gelungene Kreuzfahrt auf der AMADEA. Empfehlenswert ist dieses Schiff für alle, die auf „Rummel“ wie auf einem Clubschiff verzichten möchten. Das klassische Kreuzfahrtschiff besticht mit abwechslungsreichem Bordprogramm, ungezwungenem Essen, legerer Atmosphäre und vor allem viel Platz bei max. 600 Passagieren und ca. 260 Besatzungsmitgliedern.

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