Island in 16 Stunden? Mit Niki Lauda zum Eyjafjallajökull!

Melanie Hacker # 220699 gelesen # 4 Kommentare #

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Experiment: Island in weniger als einem Tag

Island in weniger als einem Tag, geht das denn? Ja, es ist möglich. Zumindest haben wir – Thomas und Melanie von checkfelix – eben genau diese Reise nach Island zum Eyjafjallajökull, dem berühmten sowie berüchtigten Vulkan, unternommen. In 16 Stunden kann man überraschend viel von Island sehen.

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Niki Lauda fliegt persönlich zum Vulkan Eyjafjallajökull

Freilich war es kein eigenständiges Experiment von uns, nein, es war das Gewinnspiel „Niki fliegt“, das uns nach Island brachte. Niki Lauda steuerte höchstpersönlich den Flughafen Keflavik, nahe Reykjavik, an und umrundete dabei auch noch den Vulkan Eyjafjallajökull. Dieser sorgte in den letzten Monaten für viel Ärger im internationalen Flugverkehr, brachte den krisenerprobten Isländern aber zumindest eine neue Form des Tourismus ein, den Vulkantourismus.

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Ísland: 300.000 Einwohner und die faszinierende Weite

Island ist schon ein reichlich seltsames Land: rund 300.000 Isländer teilen sich ein 103.000 km² großes Gebiet, das ist ca. die Einwohnerzahl von Linz, verteilt auf ein größeres Gebiet als Österreich. Island ist die größte Vulkaninsel der Welt und genauso sieht sie auch aus, steinig, felsig und sehr abwechslungsreiche Landschaft wohin man auch blickt. Während unserer Reise durch Island sahen wir selten Häuser oder Menschen, hin und wieder begegneten uns Schafherden und Pferde. Die Isländer haben keinen richtigen Nachnamen, sie heißen einfach wie ihre Eltern. Ein männlicher Isländer übernimmt den Namen seines Vaters und hängt einfach ein –son dran, etwa Eriksson, das bedeutet er ist der Sohn von Erik. Dies, und die Tatsache, dass Isländer unglaublich gerne Schach spielen, sehr stolz auf ihre reinrassigen Island-Ponys und Schafe sind und das größte Gefängnis der Insel ca. 40 bis 50 Insassen hat, haben wir während unserer kurzen, aber intensiven Reise gelernt.

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Abwechslungsreiche Landschaft: Blaue Lagune, Geysire, Vulkane, Gletscher

Wie gesagt, im Eiltempo durch Island und trotzdem haben wir nicht nur den unaussprechlichen Eyjafjallajökull gesehen sondern auch ein ausgedehntes Bad in der Blauen Lagune (das Wasser ist tatsächlich milchig blau) genommen, Wasserfälle und Gletscher, unzählige heiße Quellen bestaunt und fasziniert dem Spiel der Geysire zugesehen: alle zehn Minuten schießt eine Fontäne Warmwasser (100°C) aus dem steinigen Boden, inmitten Islands. Zum Frühstück gab’s getrockneten Schellfisch, zum Abendessen Hummersuppe und Schokoladenkuchen. Die Mitternachtssonne, miðnætursól auf isländisch, brachte uns einen hellen Tag bis Mitternacht (und wahrscheinlich noch länger, nur flogen wir dann leider wieder nach Wien).

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Eyjafjallajökull: Lage wieder sicher ;)

Natürlich haben wir auch die Situation rund um den ausgebrochenen Vulkan Eyjafjallajökull gecheckt. Der Name des Vulkans ist übrigens ein Männername, es gibt noch einen viel gefährlicheren Vulkan, der wiederum trägt einen Frauennamen, das fand unser Islandexperte und Begleiter während dieser Tour nur logisch. Wir sind nach eingehender Betrachtung zu dem Ergebnis gekommen, dass der Vulkan nicht mehr viel ausspuckt außer ein paar letzte Rauchwölkchen und ungefährlich wirkt. Einer Islandreise steht also nichts mehr im Weg. Überhaupt sprach unser Isländer eher liebevoll von den Vulkanen Islands.

Im Oktober findet in Island übrigens ein großartiges Musikfestival statt, das Icelandic Airwaves, mitunter ein Grund Island im Oktober zu bereisen. Meine Lieblingsband Sigur Ros wird eher nicht auftreten, aber man darf ja noch träumen :)

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